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Formenzeichnen

Formenzeichnen wurde in den Waldorfschulen entwickelt. Die Linie, das früheste bildnerische Ausdrucksmittel von Kindern, wird im Formenzeichnen als malerisches Mittel gebraucht. Die Linie umrahmt, dadurch entstehen Flächen. Aus dieser „Elementargrammatik der Künste“ (Kandinski) ist das Formenzeichnen entwickelt. In der ersten bis vierten Klasse werden durch regelmäßiges und wiederholendes Formenzeichnen die Grob-bis zur Feinmotorik von Hand und Arm, der Sehsinn und die Aktivierung der Augenmuskeln und auch der Gleichgewichtssinn gestärkt. Der Aufbau des Gehirns und des gesamten Körpers wird durch diese Aktivität positiv angeregt. Ein therapeutischer Prozess wird angeregt, der inneren Halt und Gleichgewicht stärkt.