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Fragen und Antworten

Abschlüsse
Welche Abschlüsse können an der Parzival-Schule gemacht werden?

Wir vergeben den „Sonderschulabschluss“ und den „Hauptschulabschluss nach Klasse 9“. Unsere Jahresberichte geben detailliert Aufschluss über die ausgeübten Tätigkeiten und den Entwicklungsstand.

Schulfeiern
Welche Schulfeiern gibt es?

Das Feiern der jahreszeitlicher Feste (Ostern, Johanni, Michaeli, Weihnachten und andere) durchzieht die Jahre mit einem wohltuenden Rhythmus. Außerdem zeigen zweimal im Jahr die Schüler aller Klassen bei einer Schulfeier auf unserer Bühne Beispiele aus dem Unterricht.

Computer
Wie stehen die Waldorfschulen zum Umgang mit dem Computer?

Die Pädagogen legen Wert darauf , dass sich die Kinder, bevor sie die virtuelle Welt kennen lernen, mit der natürlichen Welt vertraut machen und ihre sozialen und schöpferischen Fähigkeiten an ihr entwickeln. In der Oberstufe ist der Umgang mit der Soft- und Hardware für unsere Schüler eine Selbstverständlichkeit und ein Bestandteil des Unterrichts.

Fremdsprachen
Welche Fremdsprachen werden unterrichtet?

An unserer Schule wird Englisch als Fremdsprache unterrichtet.

Ganztagsschule
Ist die Parzival-Schule eine Ganztagsschule?

Ja. Montags bis donnerstags dauert der Unterricht von 8-15 Uhr, freitags von 8–12 Uhr.

Kinder
Welche Kinder werden an der Parzival-Schule aufgenommen?

Kinder mit einem der folgenden  Förderbedarfe können bei uns aufgenommen werden: Lernen, Geistige Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung, Sprache.

 

Mittagessen
Was essen die Schüler zu Mittag?

In der schuleigenen Mensa essen unsere Schüler gemeinsam in ihrem Klassenverband zu Mittag. Wir werden von einem Caterer beliefert. Drei bis vier Klassen bereiten ihr Mittagessen selbst im Hauswirtschaftsunterricht zu. Wir planen für die Zukunft, das Essen für alle Schülerin der Schule zuzubereiten zu können. Eine Schulküche soll dementsprechend eingerichtet werden. Hier suchen wir noch Unterstützung.

Noten
Gibt es Noten?

Nein. Wie an allen Waldorfschulen gibt es einmal im Jahr einen ausführlichen Entwicklungsbericht.

Praktika
Wann werden welche Praktika gemacht?

In der 9. Klasse führen wir ein dreiwöchiges Landwirtschaftspraktikum auf einem Bauernhof durch.
In der 10. und 11. Klasse werden Praktika zur Orientierung in der Berufswelt gemacht.
Die Abschlussfahrt in der 12. Klasse wird traditionell mit einem Kunstpraktikum verbunden.

Rudolf Steiner
Wer war Rudolf Steiner, und was hat er mit der Waldorfpädagogik  zu tun?

Rudolf Steiner gründete 1919 die erste Waldorfschule in Stuttgart. Die Idee dazu ging von Emil Molt aus, dem fortschrittlich gesinnten und sozial engagierten Besitzer der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, der eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter einrichten wollte. Inhalt und Methode der Waldorfpädagogik beruhen auf Rudolf Steiners Erkenntnissen über die Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Neben der Pädagogik fanden Rudolf Steiners geisteswissenschaftliche Forschungen auch Eingang in die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Medizin und die Kunst. (*)

Schafe
Warum gibt es Schafe auf dem Schulgelände?

Natur und Tiere gehören zu unserem ganzheitlichen Konzept.

Sitzenbleiben
Kann man sitzenbleiben?

Nein.

Weltanschauung
Werden die Kinder an der Waldorfschule weltanschaulich unterrichtet?

Die Waldorfschule ist konfessionell nicht gebunden. Rudolf Steiners geisteswissenschaftliche Erkenntnisse selbst sind zu keinem Zeitpunkt Gegenstand des Unterrichts. (*)

(*)Quelle: Bund der Waldorfschulen. Die 20 häufigsten Fragen zur Waldorfpädagogik  Natürlich können dabei nicht alle Themen erschöpfend behandelt werden. Ausführliche Informationen zur Waldorfschule und -pädagogik liefert eine 40-seitige Broschüre mit dem Titel „Fürs Leben lernen. Ein Leben lang.“ Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.fuers-leben-lernen.de oder www.waldorfschule.de oder beim Bund der Freien Waldorfschulen e.V. Wagenburgstr. 6, 70184 Stuttgart Telefon 07 11 – 2 10 42 -0 Fax 0711-2 1042-19 E-Mail: bund@waldorfschule.de